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Superthousand: Four (Review)
| Artist: | Superthousand |
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| Album: | Four |
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| Medium: | CD/Download/LP farbig | |
| Stil: | Progressive- und Art-Rock, Electronics |
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| Label: | Blauer Salon/Just For Kicks | |
| Spieldauer: | 44:21 | |
| Erschienen: | 21.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
„Superthousand spielt Progressive Rock mit Samples und Liebe. SUPERTHOUSAND errichtet Klangberge mit epischer Weite und melancholischer Tiefe. SUPERTHOUSAND ist Musik zum Fühlen, zum Hören, zum Sich-weit-weg-Träumen.“ (SUPERTHOUSAND-Eigendarstellung unter ihrer bandcamp-Seite)
Kann man sich zu progressiver Rockmusik weit weg träumen, so wie es sich die deutschen Progrocker SUPERTHOUSAND im Umgang mit ihrer Musik wünschen?
Nein – ist wohl die erste Reaktion.
Eigentlich eignet sich komplexer Progressive Rock in erster Linie nicht zum Träumen. Und das trifft auch auf die mitunter weit ausholenden und abwechslungsreichen Klangstrukturen, welche die drei Jungs mit dem bombastischen Band-Namen auf ihrem vierten Album irgendwo zwischen PINK FLOYD und MARILLION sowie TANGERINE DREAM (Wirklich! Man höre nur „Gift“.) entfalten.
Außerdem hat das Gummersbacher Trio einen Hang, Spannungen aufzubauen und Neugier zu wecken, wenn sie zu ihrem Album unter der bereits erwähnten bandcamp-Seite feststellen: „Unser viertes Album bisher. Wir haben es einfach 'four' genannt, aber der Titel kommt auch in einem der Songs vor, der von jemandem in diesem Alter handelt ... Klingt erfunden? Nun, das verraten wir euch nicht :-)“.
Und damit ist klar: „Four“ ist ganz bestimmt nicht einschläfernd. Traumhaft in den schönsten Momenten, besonders wenn man auf floydianischen Prog, feinen Art Rock und ältere wie modernere elektronische Musik-Rhythmen steht, die immer wieder auch auf akustische Gitarren und beeindruckenden Gesang treffen. Ruhige, wunderschöne Momente vereinen sich hierbei in nur einem Song, wie beispielsweise dem Titelstück, mit purem, explosivem Bombast, der einen regelrecht vom Hocker haut, um dann ganz schnell wieder in zerbrechliche Akustik und traurigen Gesang überzugehen.
Spätestens jetzt kommt einem beim Hören von „Four“ eine andere ehemalige Floyd-Cover- und nun echte deutsche Prog-Vorzeige-Band in den Sinn, welche bestens die Atmosphäre verbreitet, die sich auch SUPERTHOUSAND zueigen gemacht haben: RPWL!
Doch auch in dieser Beziehung finden die maßgeblichsten Worte zu ihrer Musik SUPERTHOUSAND selber, wenn sie betonen: „Die musikalische Bandbreite ist absolut. Sanfte Texte harmonieren mit weichen Gitarrenklängen, nur um dann von schwerer, melancholischer Energie erschüttert zu werden. Die Geschichte erzählt, was diejenigen bewegt, die heutzutage noch ein wenig Empathie besitzen: Das Ende fühlt sich nah an.“
Das kann man auch als Kritiker genau so unterschreiben und dieses FAZIT ziehen: „Four“ von SUPERTHOUSAND ist ein starkes Album, das die Marke 'Progressive Rock made in Germany' deutlich bereichert und seine zarten, gefühlvollen sowie bombastischen und floydianisch geprägten Fühler genau dahin ausstreckt, wo RPWL einst den Anfang machten.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Seven
- Gift
- Stellar Dust
- Four
- Kipppunkt
- End
- Bass - Lars Dreier
- Gesang - Dominik Mertens
- Gitarre - Dominik Mertens
- Keys - Lars Dreier
- Schlagzeug - Markus Missbrandt
Interviews:
-
keine Interviews
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